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EOL-Matrix: Schlüsselfaktoren, die zu einer Fremdsprachenfreundlichen Lernumgebung beitragen

AKTIONSPLAN FÜR PARTNERSCHULEN
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Die Matrix gibt ein Gesamtbild über die verschiedenen Felder und Bereiche, welche zur Entwicklung fremdsprachenfreundlicher Lernumgebungen beitragen. Durch die Verknüpfung der vier Umgebungslevels mit den fünf Dimensionen des Sprachlernens, soll die Matrix Schulen dabei helfen, neue Wege für und durch Sprachen zu erkennen. Ziel ist es, Schulen durch fremdsprachenfreundliche Lernumgebungen neu zu gestalten. Die Matrix ist ein dynamisches Tool und soll dementsprechend in den vier Projektjahren getestet und verbessert werden. Die Matrix steht im direkten Bezug zu dem Glossar und den verschiedenen Tools und Ressourcen des Projekts.

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Die Entwicklung fremdsprachenfreundlicher Lernumgebungen sollte das Erlernen von Fremdsprachen durch das Kombinieren pluraler Ansätze unterstützen:

  • Interkomprehension: Interkomprehension unterstützt die Sprachreflexion zu funktionalen Aspekten von Sprachen und Sprachverwandtschaften. Dies fördert das Bewusstsein des eigenen Sprachrepertoires und den Einsatz von Kommunikationsstrategien. Das Aneignen der sieben Siebe führt z.B. schnell zur Beherrschung von Metasprache und Sprachbrücken und zur gleichzeitigen Verwendung mehrerer Sprachen.
  • Sprachaufmerksamkeit: Sprachaufmerksamkeit fördert das Interesse für andere Sprachen und ihre Vielfalt. Dies hilft dem Schüler sich von bestimmten Vorstellungen oder von einer Sprachhierarchie zu distanzieren. Es geht sowohl darum, eine fremdsprachenfreundliche Einstellung gegenüber Sprachen als auch ein Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Sprachvielfalt zu entwickeln. 

 

  • Interkulturelles Lernen: Die Erfahrung interkultureller Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Partnern, die eine andere Sprache sprechen beruht oft auf einer besonderen Einstellung, um auf sprachlicher oder kultureller Ebene basierende Kommunikationsschwierigkeit zu ebnen. Diese vermittelnde Einstellung fördert einen reflexiven Ansatz sowohl der anderen und als auch eigenen Kultur und Sprache.
  • Integrative Sprachendidaktik in unterschiedlichen gelernten Sprachen: Es geht hierbei sowohl darum, auf Sachfächer bezogene Inhalte zu integrieren, als auch den Spracherwerb integrativ zu überdenken (vor allem durch den Einbezug von anderen Fächern, weiteren Lernbereichen, usw.) und eine globale allen Sprachen gemeinsame Didaktik zu fördern.